SynTraum
Institut für Psychotherapie • Aus- & Fortbildung • Supervision
Eva Sattler & Heinz-Günter Andersch-Sattler

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Veränderung in unsicheren Zeiten

Unsichere ZeitenNoch vor einem Jahr hätte sich keiner von uns vorstellen können, dass im kommenden Jahr so viel von dem, was uns selbstverständlich erscheint, was uns lieb und wichtig ist, durcheinander gewirbelt wird.

von Alexandra und Martin Carstens

Unsicher waren 2019 - wie schon so oft - die weltweiten politischen Entwicklungen. Die Augen gerichtet auf die negativen Einflussnahmen und Aussagen einflussreicher Staatschefs, Kriege, Flüchtlinge, Klimaveränderung ... Das alles hat viele von uns schon sehr gefordert.

Die selbstverständlichen Dinge des Alltags: Familie und Freunde zu sehen, in die Arbeit, die Schule, die Uni zu gehen, unbekümmert durch die Stadt zu laufen, Freizeitaktivitäten, bevorstehende Reisen und vieles mehr, all das schien uns sicher und schier unveränderbar, mögliche Veränderungen integrierbar.

Jetzt, ein Jahr später, blicken wir immer noch sorgenvoll auf die großen kritischen Entwicklungen. Im Vordergrund steht jedoch die persönliche Erfahrung der letzten Monate, dass der sichere Zugriff auf die gewohnten Abläufe des Alltags nicht mehr selbstverständlich ist.

Corona hat uns dazu gezwungen unser Verhalten und unsere Wahrnehmung im letzten halben Jahr massiv zu verändern. Wir sind und waren wandlungsfähig. Wir haben uns mehr oder weniger an die Einschränkungen, an das Tragen von Masken, an Abstände, an Vermeidung von Menschenansammlungen gewöhnt oder uns damit arrangiert, weil wir es mussten.

Gleichzeitig gibt es bei vielen einen tiefen Schmerz, ein Vermissen der Leichtigkeit und Sorglosigkeit, die so sehr zu unserem Leben gehört hat. Gefolgt von der Unsicherheit wie „es“ weiter geht. Gerade diese persönliche innere Unsicherheit in unsicheren Zeiten ist jetzt im Herbst 2020 verstärkt zu spüren. Sie führt zu psychischen Belastungen, die teilweise auch nur diffus sind, sowie Stimmungsschwankungen, körperlichen Symptomen und Stressreaktionen.

Diese Verunsicherung durch Corona und ihre Folgen sind seit Wochen ein zentraler Bestandteil des therapeutischen Arbeitens. ROMPC mit seiner Methodik bietet vielfältige Möglichkeiten um wieder zu einer größeren Stabilität zu kommen. Das Gespräch und ein Gegenüber sind hilfreich, um zu verstehen, wie sehr uns Unsicherheit aus dem eigenen inneren Gleichgewicht bringen kann.

Auch wir mussten als Kongress-Veranstalter auf die Planungsunsicherheiten des Herbst 2020 reagieren: unser geplanter 8. ROMPC-Kongress mit dem Titel „Im Kopf ist mir alles längst klar, aber ...  WIE VERÄNDERUNG GELINGEN KANN“ ist verschoben auf den 18./19. April 2021.

Da wir unser Wissen in Bezug auf Veränderung und Unsicherheiten gerne teilen möchten, laden wir alle Interessierten, Therapeuten, Berater zu unserem ersten ROMPC-Online-Kongress „Veränderung in unsicheren Zeiten“ am 21. November 2020 ein.

Wir haben unter diesem Titel eine Auswahl an 9 Workshops aus den Themenbereichen Therapie, Coaching und Organisationsberatung zusammengestellt, aus denen die Teilnehmenden 3 Workshops á 75 Minuten auswählen können.

Beginnen werden wir mit dem Impulsvortrag „Zwischen Allmacht und Ohnmacht“ von Thomas Weil.

Weitere Infos und die Anmeldung finden Sie unter  www.rompc-online-kongress.de

Wir freuen uns auf Sie!

Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten

Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten. Die vertrauten Sicherheiten sind nicht mehr vorhanden oder eingeschränkt. Auch wenn jetzt gerade wieder Öffnungen anstehen oder auch schon zum Teil vollzogen wurden, bleibt die Ungewissheit, ob uns das Virus wieder verstärkt heimsuchen wird und es zu schnellen Rücknahmen der Erleichterungen kommen wird wegen einer erneuten Zunahme der Infektionen. Wir können uns nur nach vorne tasten und haben auch dabei keine Sicherheit. Wir können die Gefahr leugnen, was offenbar viele tun. Wenn sie uns dann doch erwischt oder wir selber unbemerkt Überträger des Virus sind, dann hat uns die Leugnung nichts genützt. Wir können uns aber auch erfüllt von Angst zurückziehen in die letzte Ecke und jeden Kontakt nach außen meiden. Auf die Weise werden wir uns nicht anstecken, aber die Angst als ständiger Begleiter kann spürbare gesundheitliche Einschränkungen produzieren wie erhöhten Blutdruck, Magen-Darm-Probleme, körperliche Schmerzen ohne ersichtliche physische Ursache, etc.

Hier wird deutlich, dass die beiden extremen Wege nicht wirklich helfen. Wir hätten so gerne, dass uns jemand sagt, wie es wirklich ist. Aber da das niemand weiß, kann es uns auch niemand sagen. Zwar lernen wir von zu Tag mehr über das Virus, aber haben wir schon mehr als ein Viertelwissen? Was uns also bleibt, ist, unseren eigenen Umgang mit Unsicherheit zu verändern. In der Unsicherheit können wir uns nur von Mal zu Mal entscheiden, wie wir weitermachen.

Corona

In der Zwischenzeit brauchen wir Mechanismen, um uns selber zu stabilisieren und irgendwie wach und achtsam mit uns selbst umzugehen, auf eigene Gefühle zu achten, diese ernst zu nehmen, aber auch darauf zu achten, dass die Gefühle und deren Heftigkeit nicht verhindern, dass wir noch auf neu bekannte Sachverhalte sachorientiert reagieren und nicht nur emotional. Wenn wir uns unseren Emotionen überlassen, ihnen die Führung lassen, dann finden wir am Ende nicht mehr raus.

Dennoch sollten wir sie ernst nehmen und darauf horchen, was sie uns über uns selbst zu sagen haben. Vielleicht sagen sie uns: Ich bin gerade sehr unsicher oder wütend oder fühle mich ausgeliefert oder was auch immer. Alle diese Gefühle haben immer mit mir selber zu tun.

Wir neigen allerdings dazu, andere für diese Gefühle verantwortlich zu machen und von ihnen eine Veränderung in unserem Sinne einzuklagen. Es ist weitaus schwerer, diese Gefühle zu uns zu nehmen und zu erforschen, womit sie zusammenhängen, wo sie herrühren und wodurch sie ausgelöst wurden. Das schaffen wir meistens nicht allein, weil wir sozusagen im eigenen Saft schwimmen und nicht unterscheiden können, was hat mit uns selbst zu tun und was ist in erster Linie den Bedingungen um uns geschuldet.

Unseres Erachtens ist das die hervorragende Aufgabe von Psychotherapie, uns bei dieser Suche nach uns selbst zu begleiten und zu unterstützen. Das tun wir auch in dieser Krise und wir tun das erfolgreich auch mit den Mitteln von ROMPC®.

Systemisches Coaching - Systemische Supervision

Unter diesem Titel führt Heinz-Günter Andersch-Sattler eine Ausbildungsgruppe durch, in der er sein Wissen über Systemische Ansätze und deren Einsatz in Coaching und Supervision in 4 Seminaren und 3 Anwendungstagen vermittelt. Neben verschiedenen systemischen Ansätzen werden neurobiologische Hintergründe passend dazu eingeführt. Diese Reihe ist sicher interessant für alle, die in psychosozialen Kontexten arbeiten wie auch in Unternehmen oder in verschiedenen Bereichen von Beratung wie auch z.B. Juristen in ihren verschiedenen Arbeitsfeldern.

ROMPC-Kongress: Wie Veränderung gelingen kann

Am 21. und 22. November findet der diesjährige ROMPC-Kongress in München statt. Wir haben uns einiges einfallen lassen, um das möglichst attraktiv zu gestalten., Machen Sie sich doch selber ein Bild!

Travma Terapisi Egitimi

Türkçe ve Almanca Ücretsiz Tanıtım Semineri

Tarih: 18.09.2020
Saat: 17:30
Yer:  Köln

Eğitmenler:
HEINZ-GÜNTER ANDERSCH-SATTLER ve BETÜL SAVAŞER
Uzman eğitmenler Heinz-Günter Andersch-Sattler ve Betül Savaşer, Travma Terapisi ve Travma Terapisi Eğitimi hakkında genel bilgiler vermekle beraber kullandıkları yöntemleri, uygulamalı olarak tanıtacaklardır.

Katılımcı sayısının yüksek olması bizi mutlu edecektir!

Detaylı Bilgi için:
Betül Savaser
b.savaser@syntraum.de 

Diagnostik und Muskeltest

Dieses Seminar wird zukünftig verstärkt folgende 3 Aspekte untersuchen:

  • Interaktion zwischen Diagnostiker und Klient nonverbal
  • Interaktion zwischen Diagnostiker und Klient verbal
  • Interaktion zwischen Diagnostiker und Klient mit Hilfe des Muskeltests

Hintergrund ist die Gestaltung des diagnsotischen Vorgehens im Sinne eines beziehungsorientierten Ansatzes.

Das Seminar ist auch für Kollegen anderer Richtungen als ROMPC geöffnet. Für den kinesiologsichen Teil ist wieder Bettina Häfele dabei. Wir legen großen Wert auf die Verknüpfung von Muskeltest mit anderen diagnostischen Vorgehensweisen. Deshalb werden wir das Seminar Diagnsotik und Muskeltest wieder zusammen durchführen. 

Netzwerk Stress & Trauma

Netzwerk Stress & Trauma

Wir sind froh, die Seite Netzwerk Stress & Trauma zur Verfügung zu haben, auf der wir leichter über aktuelle Themen informieren können. Das Netzwerk ist noch nicht riesig, es wächst aber ständig. Und es lebt von den Beiträgen, die eingestellt, gelesen und kommentiert werden.

Die Seite hat sich - gemessen an der Anzahl der Klicks - gut entwickelt. Wir wollen aber noch mehr Profil zeigen und dazu brauchen wir möglilchst viele, die mitmachen.

Was gibt es?

  • Informationen über Stress und Trauma und angrenzende Gebiete
  • Erleichterung bei der Suche nach Helfern in der Nähe mit einer Liste von Behandlern: Psychotherapeuten, Berater und Coaches
  • Fragen von Interessenten und Antworten von Profis
  • Einträge von Profis auf der Seite - das dann kostenpflichtig
  • Behandler können sich mit Hilfe von Kurzartikeln informieren
  • Kommentare zu Artikeln
  • Wenn neue Artikel erscheinen, wird über eine Newsletter-Funktion darauf aufmerksam gemacht

Es lohnt sich regelmäßig reinzuschauen. 

Wir sind auch in den sozialen Netzwerken vertreten und haben da guten Zuspruch.

Vorträge zum Nachhören

Wir bieten Vorträge von uns im Audio-Format auf unserer Seite zum Hören und Downloaden an. Im Moment sind 2 Vorträge online:

  1. Ein Quantensprung in die Welt der Möglichkeiten: diesen Vortrag haben wir 2010 auf dem Augsburger Kongress als Einleitungsvortrag gehalten.
  2. Wirksamkeit von Psychotherapie: diesen Vortrag hat Heinz-Günter Andersch-Sattler im November 2013 auf der Gesundheitsmesse Anima in Vorarlberg gehalten.

Viel Spaß beim Zuhören. Über eine Rückmeldung würden wir uns freuen.

„Im Kopf ist mir das alles längst klar, aber…“

Wie Veränderung gelingen kann

1. ROMPC Online Kongress am 22.11.2020

8. ROMPC® Kongress in München
17.April – 18.April.2021
20 Jahre ROMPC® in
Therapie, Coaching, Beratung und Bildung