SynTraum
Institut für Psychotherapie • Aus- & Fortbildung • Supervision
Eva Sattler & Heinz-Günter Andersch-Sattler

Brainspotting

Brainspotting ist ein hoch effektives Verfahren der neurobiologisch basierten Traumatherapie, das wir in unserer Praxis anbieten. Es wurde von dem New Yorker Psychanalytiker David Grand zunächst auf der Grundlage von EMDR (Eye-Movement Desensitization and Reprocessing) weiterentwickelt.

„Wohin wir blicken, beeinflusst, was wir fühlen.“

Was ist ein Brainspot?

Ein sogenannter „Brainspot“ kann als physiologischer Kristallisationspunkt angesehen werden, der eine emotional geladene Erfahrung gespeichert hat. Ein solcher Brainspot kann lokalisiert werden mit Hilfe eines Pointers (ein Zeigestab), dem die Augen des Klienten folgen, oder durch spontanes Starren in eine bestimmte Blickrichtung. Trifft man dabei auf die Augenposition, die dem Brainspot (d.h. der unverarbeiteten, verkapselten emotionalen Ladung) entspricht, dann spürt der Klient subjektiv die innere Aktivierung und der Therapeut kann äußerliche, unwillkürliche Anzeichen davon wahrnehmen.

Arbeit mit dem Brainspot

Durch Anleitung und Unterstützung verweilt der Klient bei dieser belastenden Augenposition, dem Brainspot, was sonst vermieden wird.. So ist es dem Klienten möglich, in die „verkapselte“ Erfahrung einzutauchen und das darin blockierte, unverarbeitete Material emotional, physisch und kognitiv zu verarbeiten. Hierbei wird die implizite Fähigkeit des Gehirns genutzt, sich selbst zu heilen und von innen heraus seinen eigenen Weg durch das komplexe Gewirr der vernetzten Blockierungen zu finden, ohne dass ihm von außen eine bestimmte Richtung vorgegeben wird. Der Therapeut interveniert im Allgemeinen weniger und begleitet vielmehr achtsam und einfühlsam.

Wirkmechanismen

Somit benutzen wir hier – wie auch im ROMPC® – vor allem zwei Wirkmechanismen:

  • auf neurobiologischer Ebene die fokussierte Aktivierung impliziter (d.h. nicht bewusster) Gedächtnisinhalte durch die Augenposition,
  • auf Beziehungsebene die fokussierte Achtsamkeit bei der Begleitung des Prozesses.

Die Entwicklung eines solchen Prozesses können wir erleben wie die Entfaltung der unerhörten Geschichte des Klienten in allen drei Bereichen: physiologisch, emotional und kognitiv.

 



 

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