Dem Atem eine Stimme geben

Eine Come-together-Veranstaltung am 3. November 2026

Wie Stress, Atem, Stimme und Emotionen zusammenhängen

Diese vertrauten Redewendungen zeigen, wie eng Atem, Stimme, Körper und Gefühle miteinander verbunden sind.

„Es herrscht dicke Luft hier.“
„Es schnürt mir die Kehle zu.“
„Ich habe einen Kloß im Hals.“
„Mir bleibt die Stimme weg.“
„Das fühlt sich für mich nicht stimmig an.“

Belastungen und Stress im beruflichen oder privaten Alltag machen sich häufig auch körperlich bemerkbar: durch Anspannungen im Hals, in den Schultern oder im Bauch, durch eine flachere, schnellere Atmung oder durch Veränderungen unserer Stimme.

Doch wie können wir diese körperlichen Signale besser verstehen und für uns nutzen?

1. Atem und Stimme aus medizinischer und logopädischer Sicht

Unser Atem bildet eine wichtige psychosomatische Brücke zwischen Nervensystem, Körper und Emotionen. Stress, Angst und traumatische Erfahrungen können unsere Atmung und damit auch unsere Stimme beeinflussen.

Wie können wir unser Wissen und unsere Körperwahrnehmung nutzen, um eine stabilisierende, nervensystemregulierende Atmung zu fördern und damit auch unsere Stimme zu stärken?

Mit praktischen Übungen: Bewährte Methoden aus der Stimmtherapie und Atemarbeit zum Kennenlernen und Ausprobieren in Kleingruppen.

2. Atem und Stimme aus psychologischer und ganzheitlicher Sicht

Was wäre, wenn wir körperliche Anspannungen und unangenehme Gefühle nicht nur als Störung, sondern auch als wertvolle Hinweise verstehen würden?

Wenn wir lernen, diese Signale wahrzunehmen, können wir bewusster mit unseren Gefühlen umgehen, unsere Körperspannung beeinflussen und unserem inneren Erleben Ausdruck verleihen.

Dem Atem eine Stimme geben bedeutet dann auch, das auszusprechen, was uns bewegt, belastet oder einengt. Damit stärken wir unsere Selbstbehauptung und geben unserem Gegenüber die Möglichkeit, uns besser zu verstehen und darauf zu reagieren.

Mit Fallbeispiel und Austausch in Kleingruppen.

Über unsere Referentin:

Susanne Dieterle-Hautmann ist selbstständige Logopädin und seit 22 Jahren Inhaberin der integrativen Logopädischen Praxis Kissing Susanne Dieterle-Hautmann & Team. Nach dem Grundstudium Psychologie, ihrer pädagogischen Zusatzqualifikation und Tätigkeit in der Kinder- und Jugendklinik und -psychiatrie Josefinum in Augsburg arbeitete sie viele Jahre als Lehrlogopädin an der Berufsfachschule Logopädie in Augsburg

Ihr Interesse und ihre Spezialisierung galt immer mehr der Behandlung von Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen, die über die konventionellen logopädischen Therapieansätze hinausgehen. Dabei wurden ihr körperorientierte und psychologische Therapieansätze über die Zeit immer wichtiger, insbesondere bei funktionellen und organischen Dysphonien, Dyspnoen sowie Stottern und selektivem Mutismus bei Kindern und Erwachsenen.

Weitere Infos findet ihr hier: https://www.logopaedie-kissing.de/

Übrigens: Atmen ist in vielen Therapieformen ein fester Bestandteil, wie es in diesem Artikel über Psychotherapie aufgeführt ist.

 
Anmeldung und Termine

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Termine 2026

03.11.2026 Come together - Dem Atem eine Stimme geben

Dem Atem eine Stimme geben
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